Sporttherapie
Für die Behandlung von übergewichtigen oder asthmatischen Kindern oder jungen Patienten mit Neurodermitis bieten sich viele Sportarten an, um die Symptome zu lindern. Michael Koenen erklärt, wieso die Wahl für die Sporttherapie in der Garzer Klinik ausgerechnet auf Floorball fiel. “Ich sehe vor allem die Vorteile dieser Sportart in seinem vielfältigen Alters- und Leistungsspektrum. Außerdem erweist sich die Förderung der Ganzkörperkoordination, Ausdauerleistungsfähigkeit und der Teamfähigkeit als besonders nützlich für die Sporttherapie. Eigene wie auch gemeinschaftliche Fortschritte können die Patienten schnell erkennen und das motiviert sie”, beschreibt Koenen, der Floorball im Rahmen von Hospitationen während seiner Ausbildung kennen lernte. Am Projekt nehmen hauptsächlich Kinder zwischen zehn und 14 Jahren teil, aber auch Eltern-Kinder-Gruppen nehmen die Therapie mit Kindern ab drei Jahren in Anspruch. Natürlich in abgeänderter Form.
Zwar wird die Sporttherapie für alle drei Indikationen angewandt. Bei den Übergewichtigen und Asthmatikern aber hat Floorball einen entscheidenden Vorteil. Adipositas behindert die körperliche Kondition, die Hand-Augenkoordination ist jedoch meist gut ausgebildet. Damit können sie den konditionellen, läuferischen Nachteil im Spiel kaschieren. Das schafft Selbstvertrauen. Die intervallartige Belastung und der fliegende Wechsel trainiert bei Asthmapatienten die Atmung und fördert deren Belastbarkeit. “Bei den Neurodamitikern sehe ich innerhalb der Therapie die Problematik, dass es dem Spiel an Körperkontakt mangelt. Dieser soll sich positiv auf das Haut- und Körpergefühl auswirken. Aber einen Vorteil hat Floorball trotzdem, da die Kinder gezwungen sind ständig ihre Hände am Schläger zu halten. Das funktioniert also als ‘Kratzstopptechnik’ genauso wie die ständig geforderte Aufmerksamkeit auf das Spielgeschehen”, stellt Koenen die besonderen Merkmale von Floorball als Mittel zur Therapie heraus.
Für die Behandlung von übergewichtigen oder asthmatischen Kindern oder jungen Patienten mit Neurodermitis bieten sich viele Sportarten an, um die Symptome zu lindern. Michael Koenen erklärt, wieso die Wahl für die Sporttherapie in der Garzer Klinik ausgerechnet auf Floorball fiel. “Ich sehe vor allem die Vorteile dieser Sportart in seinem vielfältigen Alters- und Leistungsspektrum. Außerdem erweist sich die Förderung der Ganzkörperkoordination, Ausdauerleistungsfähigkeit und der Teamfähigkeit als besonders nützlich für die Sporttherapie. Eigene wie auch gemeinschaftliche Fortschritte können die Patienten schnell erkennen und das motiviert sie”, beschreibt Koenen, der Floorball im Rahmen von Hospitationen während seiner Ausbildung kennen lernte. Am Projekt nehmen hauptsächlich Kinder zwischen zehn und 14 Jahren teil, aber auch Eltern-Kinder-Gruppen nehmen die Therapie mit Kindern ab drei Jahren in Anspruch. Natürlich in abgeänderter Form.
Zwar wird die Sporttherapie für alle drei Indikationen angewandt. Bei den Übergewichtigen und Asthmatikern aber hat Floorball einen entscheidenden Vorteil. Adipositas behindert die körperliche Kondition, die Hand-Augenkoordination ist jedoch meist gut ausgebildet. Damit können sie den konditionellen, läuferischen Nachteil im Spiel kaschieren. Das schafft Selbstvertrauen. Die intervallartige Belastung und der fliegende Wechsel trainiert bei Asthmapatienten die Atmung und fördert deren Belastbarkeit. “Bei den Neurodamitikern sehe ich innerhalb der Therapie die Problematik, dass es dem Spiel an Körperkontakt mangelt. Dieser soll sich positiv auf das Haut- und Körpergefühl auswirken. Aber einen Vorteil hat Floorball trotzdem, da die Kinder gezwungen sind ständig ihre Hände am Schläger zu halten. Das funktioniert also als ‘Kratzstopptechnik’ genauso wie die ständig geforderte Aufmerksamkeit auf das Spielgeschehen”, stellt Koenen die besonderen Merkmale von Floorball als Mittel zur Therapie heraus.




